Twitter-Listen im Einsatz

Seit einigen Tagen habe ich die Möglichkeit als Beta-Testerin, die Twitter-Listenfunktion zu testen.  Selbst bei den zur Zeit 156 Twitterern, denen ich in der mediendidaktik folge, muss ich irgendwelche Strategien entwickeln, um mit dieser wertvollen Informationfülle umzugehen. Die neue Listenfunktion könnte hier eine Erleichterung bingen.

Wie die Twitter-Listenfunktion genauer funktioniert, kann man u.a. hier und hier erfahren. Ähnlich wie im Tweetdeck, können Kontakte in Gruppen aufgeteilt werden. Twitter-Listen sind aber auch öffentlich zugänglich und abonnierbar. Im Prinzip geht es darum, eigene Twitter-Kontakte nach bestimmten Merkmalen zu unterscheiden und auf die jeweilige Liste zu setzen. Meine erste Idee war, alle Twitter-Kontakte in zwei Gruppen aufzuteilen, d.h. diese, die mit Web 2.0/Social Media im Bildungskontext zu tun haben und diese, die sich mit Web 2.0/Social Media in anderen Bereichen (z.B. Marketing, Design) beschäftigen. Diese Idee hat sich nicht bewährt, weil ich schätzungsweise 95% der Twitterer der ersten Kategorie folge.

Die neue Überlegung ist, die Kontakte nach Ortsangaben zu unterscheiden. Diese Vorgehensweise hat für mich den Vorteil,  das fachliche Geschehen vor allem aus lokaler, mittlerer und globaler Reichweite zu beobachten.  Es stellt sich die Frage, ob solche Aufteilung angesichts der oft diskutierten Verwischung von geographischen Grenzen in Social Media überhaupt sinnvoll ist. Meine Beobachtung ist, dass gerade in der Twitter-Community aufgrund der geographischen Lage unterschiedliche Perspektiven zur Geltung kommen.  Es sind zum einem Informationen zu/aus Fachkonferenzen, Barcamps usw., die in unterschiedlichen Weltteilen unterschiedliche Aufmerksamkeit gewinnen (Beispiel). Zum anderen sind es Berichte zu Projekten und Konzepten, die in der jeweiligen Realität stark eingebettet sind (Beispiel).

Meine weitere Überlegungen zum Eisazt von Twitter-Listen sind didaktischer Natur. Ich teste gerade in einer Lerngruppe, wie das Erlernen vom Fachvokabular durch Twitter unterstützt werden kann. Bei solchen Einsatzsenarien mit vielen Teilnhemern wäre eine Bildung von Untergruppen möglich, z.B. wo domänespezifisches Fachvokabular aggregiert werden könnte.

Ich bin gespannt, welche (auch didaktische) Strategien für den Einsatz von Twitter-Listen sich über die Zeit entwickeln werden.

Und welche Ziele werden mit Twitter-Listen verfolgt? Mir fallen die folgenden Ziele ein:

  • Suchmöglichkeiten zu verbessern
  • Informationsfluss überschaubarer zu gestalten
  • Die Spreu vom Weizen zu trennen
  • Mehr Resonanz in der Öffentlichkeit zu gewinnen
  • Eigene Listen mit anderen auszutauschen und zu vergleichen

In den letzen Tagen habe ich folgende interessante Blogbeiträge zum Thema Einsatz von Twitter-Listen gefunden:

Ich würde mich sehr über andere Ideen zum Einsatz von Twitter-Lists freuen! Please leave a comment🙂

3 thoughts on “Twitter-Listen im Einsatz

  1. Pingback: Twitter Trackbacks for Twitter-Listen im Einsatz « Mediendidaktik 2.0 [ibuchem.wordpress.com] on Topsy.com
  2. Pingback: uberVU - social comments
  3. Pingback: #PLENK2010 and Twitter « Mediendidaktik 2.0

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